|
Neue Kurse für Hundeführer | Der Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Veringenstadt, bietet auch in diesem Frühjahr wieder Kurse für Hundeführer mit Welpen und Junghunden sowie einen Erziehungskurs an. Die leider oftmals gegenüber Hundehaltern negative Einstellung kann auf Dauer nur verbessert werden, wenn die Hunde selbst ein gutes Sozialverhalten und einen guten Grundgehorsam aufweisen können, und die Hundeführer selbst so geschult sind, dass sie mit der Erziehung und Ausbildung ihres Vierbeiners klar kommen können und nicht überfordert sind. In den Welpenspielgruppen und beim Erziehungskurs stehen den Interessenten insgesamt vier geschulte Übungsleiter zur Verfügung. Die Kurse beginnen im April 2009 auf unserem Übungsgelände Hadeck, oberhalb von Veringenstadt. Vorab gibt es, wie gehabt, einen Informationstag. Dazu sind alle Hundeinteressierten, unabhängig von der Hunderasse oder dem Alter des Hundes herzlich eingeladen. An diesem Infotag werden auch die Übungsleiter des Vereins anwesend sein. Ansprechpartner ist der erste Vorsitzende Lothar Frey der unter der Telefonnummer 0171-4814333 erreichbar ist. |
Die wichtigsten Regeln einer erfolgreichen Hundeerziehung 1. | Erziehe den Welpen absolut autoritär, weil die Anerkennung der Autorität die Voraussetzung aller erfolgreichen Erziehungsmaßnahmen ist. |
2. | Vermeide dabei ungebürhliche Strenge. Behandle den Welpen vernunftsgemäß und weniger gefühlsbedingt, damit sich keine unerwünschten Eindrücke in sein Gedächtnis einprägen. | |
3. | Vermenschliche nicht die Gefühle des Welpen und behandel ihn nicht wie ein Kind. Wisse, dass ein Welpe nichts vermißt, was er nie besessen hat. | 4. | Dressiere den Welpen nicht, sondern belehre Ihn spielerisch, ruhig und absolut konsequent. Dabei sind Ruhe und Konsequenz für den Erfolg der jeweiligen Erziehungsmaßnahme aussschlaggebend, weil diese Eigenschaften vom Welpen immer wieder erprobt werden. | 5. | Bestimme Anfang und Ende jeder Belehrung und jedes Spiels. Je lustvoller die Belehrung ist, d.h. je mehr ernstes Lernen als Spiel empfunden wird, desto größer wird die künftige Lernfreudigkeit des Hundes sein. | 6. | Achte bei der Belehrung darauf, dass du den Welpen primär trieblich und psychisch förderst, ausreichend motivierst und ihn weder überforderst noch abstumpfst | | 7. | Vollziehe die Belehrung nach den Regeln von Lob und Tadel. Zeigt der Welpe erwünschte Verhaltensweisen, wird er sofort gelobt, gestreichelt oder er erhält einen Futterhappen. Werden klar festgelegte Tabus übertreten, dann folgt die Strafe unverzüglich, damit dem Welpen der Zusammenhang von Übertretung und Strafe verständlich ist. | 8. | Ziehe eine klare Grenze zwischen erwünschtem und unerwünschtem Verhalten und halte diese absolut konsequent ein, sonst entstehen beim dem Welpen unweigerlich Fehlverknüpfungen. | 9. | Richte die Intesität der Strafe nach dem Wesen des Welpen. Die Skala reicht von einer unwilligen Abewendung von dem Sünder, vom Spielabbruch über leises oder lautes "Pfui" bis zu Klaps oder Durchrütteln in Verbindung mit dem Wort "Pfui". |
10. | Vergesse bei der Disziplinierung nie, dass der Welpe auch im Umgang mit Menschen innere Sicherheit entwickeln sollte. Die Bestrafung hält sich dann in einem vom Welpen verkraftbaren Rahmen, wenn er unmittelbar nach der notwendigen Strafe seine Anhänglichkeit bezeugt. (Schnauzenstoß, Handlecken o.ä.) | |
Begleithundeausbildung: Die Begleithundeausbildung sollte Ziel jedes Hundführers sein. An einem gut erzogenen Hund hat man sehr viel mehr Freude und man kann auch seinen Vierbeiner viel mehr Freiheit gewähren. | | | Ziel dieser Ausbildung ist die Begleithundeprüfung. | Das Übungsprogramm orientiert sich an den Prüfungspunkten. | Die Prüfung gliedert sich in: | | | Teil A: | 1.) Leinenführigkeit | 2.) Freidfolge | 3.) Sitz aus der Bewegung | 4.) Ablegen in Verbindung mit Herkommen | 5.) Ablegen unter Ablenkung | | | Teil B: | 1.) Führigkeit und Verhalten im Straßenverkehr | 2.) Verhalten des angeleint alleingelassenen Hundes | 3.) Verhalten gegenüber anderen Tieren | | |
nach oben
|